Die SED Waldsiedlung bei Wandlitz

Tagesausflug nach Wandlitz bei Berlin23/8/2010Jetzt mit HD-Video!!! Unser Funk-Club Ausflug führte uns diesmal in die Nähe von Berlin. Auf den Spuren der alten DDR Genossen aus dem alten Politbüro in Berlin. In der Nähe von Berlin gibt es die Waldsiedlung Wandlitz. Dort haben die bekanntesten Genossen der DDR Führung ihr privates abgesperrtes Gelände mit ihren Häusern bewohnt. Abgeschottet von der normalen Bevölkerung haben sie dort wie im W esten gelebt. Jeder hatte sein eigenes Haus, mitten in einem großen Waldstück. Dort lebten sie zusammen, Haus an Haus mit strenger Bewachung durch den Grenzschutz. Sie hatten eine eigene Schwimmhalle, ein Einkaufszentrum, wo am Ende nur noch westliche Waren angeboten wurden. Bananen hatten sie zu jeder Zeit im Regel, wo der ostdeutsche Bürger sich stundenlang in eine Reihe stellen musste, um eine Banane pro Person zu bekommen. Diese gab es nur 2-3 mal im Jahr im jeweiligen Gemüseladen um die Ecke. Babsi und Heiko sind am 23.8.2010 nach Wandlitz gefahren, um die letzten Spuren aus alten Tagen live zu erleben.

jagdDie Waldsiedlung ist umgeben von einer Mauer, die damals 2 Meter hoch war und jetzt auf 1 Meter halbiert wurde und als Denkmal dient. Das Gelände wurde von einigen Aussichtsplattformen bewacht. Es gab einen Außenring und einen Innenring. Im Außenring waren die Angestellten der Genossen Honecker und co. Sie durften nur auf Verlangen in den Innering. Dort standen die jeweiligen Häuser der DDR Bonzen, die bis zur politischen Wende November 1989 das Projekt geheim gehalten haben. Sogar 3 Bunker gab es da, getarnt mitten im Wald. Nicht mal die Bediensteten haben den Bau mitbekommen. Es gab einen für den Befehlsstab, einen Bunker für die Familienangehörigen die ebenfalls in der Siedlung lebten und einen Bunker für die Funktechnik. Er und seine Politiker sind öfters zum Jagen in die Waldgegend gefahren. Seine Hasen und geschossenen Rehe und Hirsche waren sehr bekannt.

Bevor Babsi und Heiko in der Waldsiedlung ankamen, machten sie einen Zwischenstop im Restaurant "Zur versunkenen Glocke". Dort kamen sie pünktlich 12 Uhr Mittags an und bestellten sich Gänsekeulen mit Rotkraut und Knödel. Es hat sehr gut geschmeckt, war reichlich und günstig (9,90 Euro). Es lagen sogar 2 Keulen auf jedem Teller, was keiner von uns erwartet hätte. Bekannt wurde das Restaurant durch die RTL Sendung "Rach - Der Restaurant Tester". Diese Sendung hatten wir beide im TV gesehen und wollten deswegen unbedingt dort einkehren.

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