Ausrüstung Schildauer Bergfunkteam

Das Schildauer Bergfunkteam stellt sich vor

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Schildauer Bergfunkteam FahneLieber man hat, als man hätte! Nach diesem Motto packt Heiko seine sieben Sachen, wenn es an den Wochenenden auf die Berge geht. Lieber was zuviel eingepackt, als was zu wenig mitgenommen. Und es ist inzwischen allerhand, was das Schildauer Bergfunkteam zu bieten hat. Es stehen 340 Ah Strom aus den Batterien zur Verfügung, die per 230 Volt Notstromerzeuger mit einem Ladegerät wieder aufgeladen werden können. Oder ganz einfach über das 50 Watt Solarmodul, was bei Sonnenschein die Ladung übernimmt. Der 5 Liter Warmwasserspeicher bietet Luxus wie zu Hause. Abwaschen auf Knopfdruck mit heißem Wasser oder seine Zähne putzen. Sogar eine Außerdusche gibt es seit 2009. Nun muss keiner mehr auf dem Schildberg stinken und die Tage der Belagerung auf dem Berg kann bis zu einer Woche ausgedehnt werden. Heute stellen wir euch mal die komplette Ausrüstung vom Schildauer Bergfunkteam vor.

 

Auf den nachfolgenden Seiten werden jeweils die einzelnen Geräte/Gegenstände vorgestellt. Ein Foto und eine Kurzbeschreibung, sollen den Nutzen des jeweiligen Gerätes darstellen. Auch soll dieser Bericht ein Anreiz sein für andere Bergfunkteams oder die es noch werden wollen. Klar will nicht jeder soviel kaufen bzw. mit hoch schleppen auf die Berge aber wenn man so viel und lange dort oben verweilt wie wir, dann ist es schon wie ein Campingurlaub im Grünen. Und dort oben ist nun mal kein Strom und kein Wasseranschluss. Also müssen wir sparsam mit unserer Energie haushalten und die Kosten gering halten. Gerade aus dem Blickwinkel, dass wir Jugendarbeit betreiben und diese nur wenig oder kein Geld haben. Das Schildauer Bergfunkteam hat einen Sponsor "Digital-WebService" der die Homepage zur Verfügung stellt, sich um die Werbung kümmert. Heiko (Webmaster der Seite hier und Organisator vom Schildauer Bergfunkteam) bezahlt aus eigener Tasche den anfallenden Benzin für den Notstromerzeuger, die Kosten für Hin, und Rückfahrt zum Einsatzort, die Gasflasche zum heizen, kochen und für den Kühlschrank. Auch bezahlt er alles was nötig ist, sozusagen der Sponsor für alles was benötigt wird. Die Kosten werden nicht umverteilt auf andere Mitglieder. So wird keiner finanziell belastet. Bei uns zahlt man nur seine Getränke und die Speisen aus eigener Tasche. Entweder als Vollverpflegung oder jeder bringt sich seine Vorräte selbst mit.

Nach und nach werden wir euch hier alle Gerätschaften vorstellen. Anfangen werden wir heute mit dem Wohnwagen.

 

bergfunkteam   


WohnwagenDas ist unser 5,70 Meter (Aufbaulänge) geräumiger Wohnwagen, der uns zu Funkertreffen und Bergfunkeinsätzen immer begleitet. Sozusagen unser treuer Freund, der uns Wärme und ein trockenes zu Hause gibt, während wir auf Achse sind. Es ist ein Knaus Azur aus dem Jahr 1989. Der Wohnwagen wurde nach dem Kauf im März 2007 komplett auf 12 Volt umgerüstet. Gezogen wird der Wohnwagen von einem Ford Maverrick mit 118 PS und einem Hubraum von 2400 cm³.

Mittlere Sitzgruppe

 

Sitzplätze sind 4 vorhanden. Eine Sitzgruppe befindet sich in der Mitte des Wohnwagens, die man als breites Bett für einen Erwachsenen umbauen kann bzw. für 2 schmalere Funkfreunde. Im hinteren Bereich ist ein extra Schlafraum, der mit zwei Schiebetüren verschlossen werden kann.

SchlafzimmerIm Schlafzimmer haben 2 Personen Platz. Mit einer Breite von 1,40 Meter sehr eng, aber ausreichend um in einem sicheren Raum zu schlafen, geschützt vor Mücken und Zecken. In einem Zelt auf einer Doppelluftmatraze wäre es sicher nicht breiter vom Schlafplatz her. In den oberen umliegenden Schränken gibt es genug Stauraum für Nahrungsmittel und andere Gegenstände bzw. Kleidung.

 

 

 

 

 

 

 


Bad und WaschbeckenIm Toilettenraum gibt es ein Waschbecken mit Kalt,- und Warmwasser Anschluss. Das heiße Wasser wird über eine Pumpe durch den Warmwasserspeicher (ist in einem Küchenschrank neben der Toilette montiert) gepumpt und kann im Bad entnommen werden. So kann der Speicher für zwei Abnahmestellen genutzt werden. Angesteuert wird die Pumpe über ein 12 Volt Schalter, der im Einhebelhandmischer eingebaut ist. Das macht einen Campingtripp zum Luxusausflug. Insgesamt stehen unserem Wohnwagen 45 Liter in einem Wassertank zur Verfügung. Befüllt wird der Wohnwagen von einem Außenstutzen.

ToiletteIm Toilettenraum befinden sich eine Toilette nach neuem Standard (fest eingebaute Toilette mit außenliegender Reinigungsklappe). Man kann also den Fäkalienbehälter von außen entnehmen. Eine autoamtische Wasserspühlung gehört natürlich auch dazu. Wenn die Toilette voll ist, zeigt eine kleine Anzeige den Status des Abwassertanks an. Grün für leer und rot für voll.

ErsatzcampingtoiletteGanz in der Nähe haben wir noch ein kleines Häuschen, wo wir unsere zweite Toilette reinstellen. Dort kann man im laufe des Tages sein Geschäft tätigen und ist gleichzeitig an der frischen Luft und vor allem alleine und ungestört.


BatteriebankIm Wohnwagen selbst befinden sich viele Gel-Batterien die zusammen parallel geschaltet sind und eine Einheit bilden. Mit satten 340 Ah kann man schon mit normaler Benutzung 4-5 Tage auskommen ohne sie nachladen zu müssen. Bei regem Funk und TV Betrieb ist natürlich ein höherer Stromverbrauch zu erwarten, demzufolge sollte auch rechtzeitig nachgeladen werden.

PufferbatterieDie Anlage wurde im November 2010 neu verkabel, Sicherungen installiert, die einen Kurzschluss verhindern sollen. Sicherheit wird bei uns sehr groß geschrieben. Die neue 150 Ah Gel-Batterie (blau) ist die neue Anschaffung im Jahr 2010 für mehr Power an Sonnenarmen Tagen, wo unser Solarmodul keine Energie einfangen kann. Die 2 roten Gel Batterien (links im Bild) sind zu je 39 Ah von der Firma Hawker. Sie sind Baujahr 2002 und sind seit Jahren an ein Entsulfatierungsgerät (wird weiter unten beschrieben) angeschlossen. So bleiben sie fit und es bilden sich keine Kristallablagerungen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Wohnwagens befindet sich eine dritte 39 Ah Batterie der gleichen Baureihe von Hawker. Diese wirkt wie ein Pufferspeicher. Wenn man also am Funkplatz in der mittleren Sitzgruppe ein Funkgerät, Beleuchtung oder ähnliches anschließt und man auf die Sendetaste geht, wird gerade im SSB Betrieb das Licht sehr schwankend, durch diese Modulationsart, wo je nach Lautstärker der MOD die Leistung der Batterie gefordert wird. Jetzt entfällt dieses Flackern, da durch das lange Stromkabel von den Hauptversorgungsbatterien jetzt mehr Strom direkt an der Basis zur Verfügung steht, nämlich da wo er benötigt wird. Lässt man die Sendetaste los, wird die Batterie normal wieder nachgeladen von den anderen Akkus, die sich wieder ausgleichen nach einer Spitzenbelastung.

Akkupack 10x 7 AmpereIngsamt läuft die Anlage jetzt ruhiger und bricht langsamer zusammen. Damals in den ersten Jahren haben wir 2 Tage mit den 3x 39 Ah Batterien gefunkt und sind auch ohne Nachladen hingekommen. Als Ersatzbatterie hatten wir immer eine 55 Ah Säurebatterie mit, die nur selten zum Einsatz kam. Im Jahr 2008 kamen dann 10x 7 Ah Batterien dazu, die aus alten Notstrom Geräten stammten, die als Backupsysteme gehandelt werden und einen Stromausfall vorbeugen, so dass man 5 Minuten zum runterfahren Zeit hat. Diese sind bis heute noch voll tauglich. Jetzt haben wir alle Batterien zusammen. Nochmal zum nachrechnen: 1x 150 Ah + 3x 39 Ah + 10x 7 Ah = 337 Ah

energieversorgungRechts im Bild sieht man nochmal die komplette Anlage zusammengebaut. Oben drauf sitzt das neue Batterie Ladegerät der Firma Fraron aus Deutschland. Es hat 210 Euro gekostet und kann bis zu 30 Ampere aufbringen, um leere Batterien in kurzer zeit wieder nachzuladen. Beim letzten Funkeinsatz ist es zum ersten mal zum Einsatz gekommen. So ein Ladegerät, was man übrigens auch als Netzteil benutzen kann, ist hervorragend geeignet, um viele Batterien Parallel geschaltet gleichzeitig zu messen und nachzuladen. Mein vorheriges Gerät mit 30 Ampere konnte dies nicht, weil es mikroprozessorgesteuert war. Auf gut deutsch, man darf nur ein einzige Batterie anklemmen, ansonsten geht es auf Störung. Diese habe ich nun wieder verkauft und mir diese wunderbare neue Teil geleistet. Man kann dort eine zweite Batteriebank mit beliebig vielen Akkus (auch GEL) anschließen und gleichzeitig laden. So z.B. könnte der zweite Wohnwagen von Detlef dort angeschlossen werden und beim starten des Notstromerzeugers wird seine Batterie einzeln gemessen und nach Bedarf geladen, genauso wie die Batteriebank bei mir im Wohnwagen. Die Ladung von max. 30 Ampere teilt sich dann, je nach dem wer wieviel Ladung nötig hat.

ladegeraet-netzteilHier sieht man das Ladegerät mal näher ran. Es hat eine Anzeige oben und vorne, wo man durch Leuchtdioden erkennt, in welchem Ladezustand die Batterien gerade sind. Rot heißt volle Ladung mit 30 Ampere. Gelb ist normale Ladung kurz vor dem Ladeschluss von 14,2 Volt. Die grüne Lampe signalisiert, dass die Batterie bereits voll ist und auf der Spannung gehalten wird, die man zuvor an einem Schiebregler eingestellt hat. Hier stehen zur Auswahl 13,2 V / 13,5 V / 13,8 V. Wenn man also den Notstromerzeuger laufen hat, der Schalter auf 13,8 Volt steht, würde man egal wieviel Leistung im Wohnwagen verlangt wird, immer die 13,8 Volt beibehalten. Es wird in dem Moment wie ein Netzteil dienen. Man kann aber auch ohne Batterien das Netzteil so betreiben. Dann liefert es auch diese 13,8 Volt bei 30 Ampere. Dies ist interessant, wenn man mal wohin fährt ohne Batterien und jemand hat einen kleineren sparsameren Notstromerzeuger dabei, der immer läuft. Hier sind Batterien nicht nötig, höchstens eine, wenn man mal ausschaltet, um den Benzin nachzufüllen. Das würde man im Wohnwagen nicht mal bemerken. Es wird keinen Stromausfall geben, sofern man die Batterie wieder dazwischen schaltet und das Ladegerät anstatt des Netzteils aktiviert. Es gibt also unendlich viele Möglichkeiten der Nutzung.

EntsulfatiererDer Entsulfatierer der Firma MEGAPULSE ist seit Jahren im Betrieb. Er kann die Batterien bis zu 5 mal länger leben lassen. Das bedeutet im Klartext. GEL Batterien halten normal bis zu 10 Jahre. Dann sind sie meistens durch Sulfatkristalle an den Bleiplatten zu schwach und werden entsorgt. Diese Gerät kann die Batterien bis zu 50 Jahre alt werden lassen, da es die Kristalle zerstört bzw. gar nicht erst entstehen lässt. Durch eine Hochfrequenz wird dieses erst möglich. Schnelleres nachladen und höhere Entladungsströme sind so möglich und das über viele viele Jahre. Ich empfehle sich so ein Teil für´s Auto zuzulegen. Hier brauchst man ab sofort keine neue Batterie mehr und im Winter sind volle Batterien garantiert. Zeitgleich muss und sollte ein Batterietrainer mit angeschlossen werden. Das ist der Rundumschutz für 20 - 25 Jahre Säurebatterie, die sonst normal nur 4-6 Jahre halten.

ÜberwachungsgerätIm Bild links sieht man noch ein Bauteil, was die Batterien überacht, die aktuelle Spannung anzeigt und sich akustisch meldet mit einem Signalton, wenn die Spannung unter 11,5 Volt absinkt. Das hält die Akkus lange am Leben, weil Unterladungen nicht gut sind für GEL Batterien. Ab jetzt müsste man sparen mit dem Energieverbrauch oder das Solarmodul muss angeschlossen werden bzw. der Notstromerzeuger muss angeschaltet werden. Vor diesem Gerät ist noch eine Digitalanzeige der aktuellen Spannung mit zwei Stellen nach dem Komma. Hier kann man sehr genau bestimmen, wie lange man noch mit den Batterien hinkommt ohne eine Nachladung. Wenn man sehr vorsichtig mit dem Strom haushaltet, kann man bis zu 5 Tage ohne Nachladung auskommen.

NotstromerzeugerUnser 2000 Watt Notstromerzeuger der Firma Endress gehört mir selbst. Detlef hat sich aber auch ein eigenes gekauft, was beim letzten Funkeinsatz 19. - 21.11.2010 zum Einsatz gekommen ist. Es ist schon sehr alt aber macht noch seinen Dienst. Unser Ladegerät im Wohnwagen ist übrigens auch geeignet, um an einem solchen Erzeuger betrieben zu werden. Nicht alle Geräte kommen mit der etwas wackeligen Spannung zurecht. Da wir ein Energiesparsames Bergfunkteam sind bzw. CO² Ausstöße stark reduziert haben, würden wir uns als das vorbildlichste Bergfunkteam in Deutschland bezeichnen, die trotz extremen Stromverbrauchs nur 2-3x am Tag das Gerät für jeweils 15 Minuten einschalten. Wir machen im Grunde genommen nur unsere 2 Warmwasserspeicher heiß, so dass wir über mehrere Stunden heißes Wasser zum abwaschen haben und zum Zähne putzen und Hände waschen bzw. zum duschen im Sommer.

Solarmodul 50 WattDas Solarmodul hat 50 Watt und kostete 2009 genau 239,00 Euro. Die Preise sind inzwischen schon um 50% gefallen. Sehr ärgerlich aber wenn wir mal ein neues brauchen, dann zahlt man ja nur noch die Hälfte vom alten Preis. Es ladet im 12 Vol Betrieb mit rund 3 Ampere Spitzenleistung bei voller Sonneneinstrahlung. So fängt man sich zusätzlich kostenlosen Strom ein und kann die Batterien am Tag stabil halten, falls man durchfunkt am Tag.


KücheIn der Küche gibt es einen 3 Flammenkocher mit Gas. Dazu ein Spühlbecken mit Kalt/Heißwasser wie man auf dem Foto links sehen kann. Hier wurden schon so einige leckere Gerichte gezaubert für das Bergfunkteam.

Einen Kühlschrank der mit 12 Volt (während der Fahrt) und mit 230 Volt auf dem Campingplatz und mit Gas auf dem Schildberg betrieben werden kann. So hat man auch auf dem Berg ohne Strom immer einen kühlen Kühlschrank für kalte Getränke.Kühlschrank Ein Eisfach gibt es auch. Oben rechts kann man auf dem linken Foto einen Minibackofen sehen. Er arbeitet mit 2x 300 Watt bei 230 Volt. Diesen betreiben wir mit dem Notstromerzeuger und können hier Brötchen aufbacken, Pizza backen und so weiter. Ein Toaster ist auch noch im Inventar dabei.

WarmwasserspeicherEin 5 Liter Warmwasserspeicher gibt uns heißes Wasser zum duschen, zum abwaschen in der Küche. Im Nachbarraum rechts ist das Bad, hier ist er auch gleich angeschlossen, so dass man mit warmen Wasser Zähne putzen kann. Fast wie im Interhotel. Mit ihm machen wir auch das Wasser heiß, was wir im Sommer für die Außendusche benötigen. Das Wasser wird in einen Behälter gelassen mit der richtigen Mischtemperatur von 40 Grad Celsius.

DuscheDraußen stellt man den mit Warmwasser gefüllten Behälter neben die Dusche, steckt dort eine Pumpe hinein, die einen Schlauch bis zur Duschbrause führt und einen Ein/Aus Schalter besitzt. Die Pumpe selbst schließt man unter dem Wohnwagenheck an eine 12 Volt Buchse an. Und los geht der Duschspaß auf einem Berg ohne Strom und Wasser. Bisher kam mein Selbstbau gut an. Aus alten Zeltstangen und einem PLastikwasserrohr baute ich die mobile Dusche, die man in wenigen Minuten auf und abbauen kann. In unseren Videos sieht man die Dusche ab und zu in Aktion. Babsy hat den wunderschönen Duschvorhang gesponsert. So ist man mit einem Sichtschutz etwas geschützt vor unerwarteten Waldbesuchern oder Funkern.


FernseherWenn es mal etwas ruhiger wird im Wohnwagen z.B. beim Mittagschlaf oder im Sommer an sehr starken QRM (Überreichweiten/ Funk-Störungen) Tagen lässt man sich einfach mal von einem TV-Programm verwöhnen oder schaut in der Gruppe eine DVD an bzw. kann das Radio laufen lassen oder eine CD hören. Der Fernseher selbst läuft mit 12 Volt und ist meistens am Bett angebracht, etwas schräg oben, dass beide die im Doppelbett liegen bequem schauen können und der Dritte im vorderen Bett auch noch was sieht. Genauso kann man den Fernseher umbauen, so dass er direkt vorne am Funkplatz bzw. in der Mittelsitzgruppe steht. So haben wir auch beim letzten Bergfunk ein Fussballspiel angeschaut, da Babsy ein sehr großer Fussballfan ist. Und selbst auf dem Berg muss keiner auf seine Serien verzichten.

digital-satellitenreceiverDer Fernseher selbst hat einen DVB-T Tuner, so dass man auch DVB-T Signale anschauen kann. In manchen Fällen ist ein Satellitenempfang nicht möglich, so dass man auf diese Art zurückgreifen kann. Hier steht auf dem Dach eine DVB-T Antenne mit Verstärker und eine SAT-Antenne. Beide montiert an einem ausschiebbaren Drehmast, den man vom Kleiderschrank aus bedienen kann. Man sieht ihn rechts im Bild vorne auf der rechten Seiten am Receiver.

sat-spiegel-dvb-tMit dem Satellitenreciver kann man Digitale Satellitenprogramme empfangen. Der nur 30 cm kleine Spiegel reicht völlig aus, sofern die Sicht zum Himmel auch frei ist. Da reichen schon ein paar Äste mit Blättern dran und weg ist der Empfang. Mit der DVB-T Antenne habe ich schon teilweise die Signale von Berlin empfangen (RTL, PRO7, SAT.1, RTL2, usw.) was eigentlich hier gar nicht möglich ist. Das geht allerdings nur bei Überreichweiten.

Dann ist unser Wohnwagen ausgestattet mit einem Autoradio was DVD abspielen kann, MP3 fähig ist und normal Radio hören kann. Die Signale sind hintem im Schlafzimmer abspielbar aber auch vorne an der Mittelsitzgruppe.Autoradio Hier steckt man einfach das jeweilige Kabel dran und sieht hinten sowieso vorne im Wohnwagen SAT-Fernsehen oder eine DVD.


 President GeorgeDie Funkanlage besteht zum einen aus dem Funkgerät, was mit einem S-Meter ausgestattet ist. Hier handelt es sich um das MD-4. Bei der Funktechnik habe ich mich für eine President George entschieden. Aktuell gibt es noch eine Buchse für Bananenstecker, wo man die Beleuchtung vom S-Meter und Power/SWR Meter anschließen kann. Das Kabel vom Turm kommt direkt an den Wohnwagenboden, wo von außen eine PL Buchse runterhängt. Dort schraubt man sein Kabel an. Drinnen unter dem Sitz ist eine Handweiche, wo man zwischen der vorderen Funke und der hinteren umschalten kann. Wandfunke Stabo xm4082Das ist nützlich, wenn alle schlafen gehen und vorne kein Platz mehr ist, dass einer von hinten weiterfunken kann und das vom Bett aus. Na so einen Luxus hat nicht jeder bei sich zu Hause zu bieten. So bleibt man immer auf dem laufenden. Man kann auch getrennten Räume betreiben. Mal funkt man vorne mal hinten. Die anderen machen die Schiebtür zu und können TV schauen oder sich unterhalten. So wird niemanden in der Gruppe langweilig. Und langeweile kommt bei uns sowieso nie auf.

Mastmontage mit Blizzard 2700Auf dem Turm, der mit einer Höhe von 25 Meter angegeben ist, installieren wir erstmal die Masthalterung, wo der Mast später dran festgemacht wird. Dieses selbst geschweißte Teil sieht man links im Bild mitte/unten als rostbraun angestrichenes Teil. Dort hinein kommt der 4,50 Meter Mast. Darauf kommt die Blizzard, die zuvor schon im Treppenaufgang vormontiert wird. Der Mast mit Antenne wird dann vorsichtig um den Turm getragen und in die Halterung gesteckt. 2 Quereisen werden festgeschaut und verhindern ein drehen des Mastens. Zuletzt werden die Radiale reingesteckt, festgeschaut und der Stecker mit dem Kabel angeschraubt. Als nächstes wird der Mast vorsichtig hochgeschoben und mit Spannseile gesichert, dass der Mast nicht nach außen kippen kann.Blizzard 2700 Die Radiale erreichen im Moment die Dachhöhe des kompletten Aussichtsturmes. Im kommenden Sommer soll der Mast nochmal 1-2 Meter verlängert werden und die Antenne wird wegen den störenden Radialen auf die Neue "Gain Master" umgestellt. Diese soll ja bessere Werte bringen als die Blizzard. Bleibt abzuwarten was die praktischen Anwendungen anderer Funker zeigt.

SchildbergturmDer Schildberg ist 217 Meter über NN und liegt in der Dahlener Heide zwischen Torgau und Wurzen in Nordsachsen. Am Fusse des Berges ist das kleine Städtchen Schildau, wo die Schildbürger zu Hause sind.


VorzeltIm Sommer bauen wir das Vorzelt mit auf. Das hat den Vorteil, dass man hier mehr Platz hat, wenn viele abends an einem Tisch sitzen oder Besucher zu Gast sind. Zusätzlich kann man innen ein Einhängezelt mit einhängen und dort können ebenfalls nochmal 2 Personen schlafen. Ein großer langer Tisch sowieso Campingstühle gehören auch mit zum Inventar. Ein Teppichboden macht das hausen auf einer Wiese bzw. auf stabigen Boden angenehmer.

TischSobald es dunkel wird haben wir auch die Möglichkeit eine große 20 Watt Sparlampe in die Mitte der Decke zu platzieren, die eine Helligkeit von 100 Watt einer normalen Lampe bringt. Ansonsten spielen wir sehr viel Rommé und Mensch ärgere dich nicht. Dies ist notwendig, weil wir manchmal von Mittwoch bis Sonntag oben sind und nicht immer funken wollen oder können durch zu hohen QRM.

Allgemein sind wir sehr stolz diesen wunderschönen Berg für unser Hobby nutzen zu dürfen. Bei uns fahren auch viele Freunde mit, die selbst bisher nichts mit Funk zu tun hatten. Diese bekommen von mir ein Rufzeichen "Lehrling 1" bis jetzt aktuell "Lehrling 5". Und diese Freunde kommen immer wieder gerne mal mit und setzen sich auch selbst ans Funkgerät, da sie meist zu Hause keine Anlage aufbauen dürfen oder nicht das Geld dafür haben.

bergfunk-fahneSeit 2010 haben wir sogar eine eigene Fahne, die auch alle anderen Bergfunkteams haben. Dazu gehört der Valtenberg und der Kahleberg. Alle drei Teams bilden die Einheit für Bergfunk Sachsen. Auf diese Kooperation sind wir besonders stolz und hoffen, dass in den kommenden Jahren noch weitere Bergfunkteams aus Sachsen zu uns stoßen werden. Na dann Glück auf ...

 

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