Ausrüstung Schildauer Bergfunkteam

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BatteriebankIm Wohnwagen selbst befinden sich viele Gel-Batterien die zusammen parallel geschaltet sind und eine Einheit bilden. Mit satten 340 Ah kann man schon mit normaler Benutzung 4-5 Tage auskommen ohne sie nachladen zu müssen. Bei regem Funk und TV Betrieb ist natürlich ein höherer Stromverbrauch zu erwarten, demzufolge sollte auch rechtzeitig nachgeladen werden.

PufferbatterieDie Anlage wurde im November 2010 neu verkabel, Sicherungen installiert, die einen Kurzschluss verhindern sollen. Sicherheit wird bei uns sehr groß geschrieben. Die neue 150 Ah Gel-Batterie (blau) ist die neue Anschaffung im Jahr 2010 für mehr Power an Sonnenarmen Tagen, wo unser Solarmodul keine Energie einfangen kann. Die 2 roten Gel Batterien (links im Bild) sind zu je 39 Ah von der Firma Hawker. Sie sind Baujahr 2002 und sind seit Jahren an ein Entsulfatierungsgerät (wird weiter unten beschrieben) angeschlossen. So bleiben sie fit und es bilden sich keine Kristallablagerungen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Wohnwagens befindet sich eine dritte 39 Ah Batterie der gleichen Baureihe von Hawker. Diese wirkt wie ein Pufferspeicher. Wenn man also am Funkplatz in der mittleren Sitzgruppe ein Funkgerät, Beleuchtung oder ähnliches anschließt und man auf die Sendetaste geht, wird gerade im SSB Betrieb das Licht sehr schwankend, durch diese Modulationsart, wo je nach Lautstärker der MOD die Leistung der Batterie gefordert wird. Jetzt entfällt dieses Flackern, da durch das lange Stromkabel von den Hauptversorgungsbatterien jetzt mehr Strom direkt an der Basis zur Verfügung steht, nämlich da wo er benötigt wird. Lässt man die Sendetaste los, wird die Batterie normal wieder nachgeladen von den anderen Akkus, die sich wieder ausgleichen nach einer Spitzenbelastung.

Akkupack 10x 7 AmpereIngsamt läuft die Anlage jetzt ruhiger und bricht langsamer zusammen. Damals in den ersten Jahren haben wir 2 Tage mit den 3x 39 Ah Batterien gefunkt und sind auch ohne Nachladen hingekommen. Als Ersatzbatterie hatten wir immer eine 55 Ah Säurebatterie mit, die nur selten zum Einsatz kam. Im Jahr 2008 kamen dann 10x 7 Ah Batterien dazu, die aus alten Notstrom Geräten stammten, die als Backupsysteme gehandelt werden und einen Stromausfall vorbeugen, so dass man 5 Minuten zum runterfahren Zeit hat. Diese sind bis heute noch voll tauglich. Jetzt haben wir alle Batterien zusammen. Nochmal zum nachrechnen: 1x 150 Ah + 3x 39 Ah + 10x 7 Ah = 337 Ah

energieversorgungRechts im Bild sieht man nochmal die komplette Anlage zusammengebaut. Oben drauf sitzt das neue Batterie Ladegerät der Firma Fraron aus Deutschland. Es hat 210 Euro gekostet und kann bis zu 30 Ampere aufbringen, um leere Batterien in kurzer zeit wieder nachzuladen. Beim letzten Funkeinsatz ist es zum ersten mal zum Einsatz gekommen. So ein Ladegerät, was man übrigens auch als Netzteil benutzen kann, ist hervorragend geeignet, um viele Batterien Parallel geschaltet gleichzeitig zu messen und nachzuladen. Mein vorheriges Gerät mit 30 Ampere konnte dies nicht, weil es mikroprozessorgesteuert war. Auf gut deutsch, man darf nur ein einzige Batterie anklemmen, ansonsten geht es auf Störung. Diese habe ich nun wieder verkauft und mir diese wunderbare neue Teil geleistet. Man kann dort eine zweite Batteriebank mit beliebig vielen Akkus (auch GEL) anschließen und gleichzeitig laden. So z.B. könnte der zweite Wohnwagen von Detlef dort angeschlossen werden und beim starten des Notstromerzeugers wird seine Batterie einzeln gemessen und nach Bedarf geladen, genauso wie die Batteriebank bei mir im Wohnwagen. Die Ladung von max. 30 Ampere teilt sich dann, je nach dem wer wieviel Ladung nötig hat.

ladegeraet-netzteilHier sieht man das Ladegerät mal näher ran. Es hat eine Anzeige oben und vorne, wo man durch Leuchtdioden erkennt, in welchem Ladezustand die Batterien gerade sind. Rot heißt volle Ladung mit 30 Ampere. Gelb ist normale Ladung kurz vor dem Ladeschluss von 14,2 Volt. Die grüne Lampe signalisiert, dass die Batterie bereits voll ist und auf der Spannung gehalten wird, die man zuvor an einem Schiebregler eingestellt hat. Hier stehen zur Auswahl 13,2 V / 13,5 V / 13,8 V. Wenn man also den Notstromerzeuger laufen hat, der Schalter auf 13,8 Volt steht, würde man egal wieviel Leistung im Wohnwagen verlangt wird, immer die 13,8 Volt beibehalten. Es wird in dem Moment wie ein Netzteil dienen. Man kann aber auch ohne Batterien das Netzteil so betreiben. Dann liefert es auch diese 13,8 Volt bei 30 Ampere. Dies ist interessant, wenn man mal wohin fährt ohne Batterien und jemand hat einen kleineren sparsameren Notstromerzeuger dabei, der immer läuft. Hier sind Batterien nicht nötig, höchstens eine, wenn man mal ausschaltet, um den Benzin nachzufüllen. Das würde man im Wohnwagen nicht mal bemerken. Es wird keinen Stromausfall geben, sofern man die Batterie wieder dazwischen schaltet und das Ladegerät anstatt des Netzteils aktiviert. Es gibt also unendlich viele Möglichkeiten der Nutzung.

EntsulfatiererDer Entsulfatierer der Firma MEGAPULSE ist seit Jahren im Betrieb. Er kann die Batterien bis zu 5 mal länger leben lassen. Das bedeutet im Klartext. GEL Batterien halten normal bis zu 10 Jahre. Dann sind sie meistens durch Sulfatkristalle an den Bleiplatten zu schwach und werden entsorgt. Diese Gerät kann die Batterien bis zu 50 Jahre alt werden lassen, da es die Kristalle zerstört bzw. gar nicht erst entstehen lässt. Durch eine Hochfrequenz wird dieses erst möglich. Schnelleres nachladen und höhere Entladungsströme sind so möglich und das über viele viele Jahre. Ich empfehle sich so ein Teil für´s Auto zuzulegen. Hier brauchst man ab sofort keine neue Batterie mehr und im Winter sind volle Batterien garantiert. Zeitgleich muss und sollte ein Batterietrainer mit angeschlossen werden. Das ist der Rundumschutz für 20 - 25 Jahre Säurebatterie, die sonst normal nur 4-6 Jahre halten.

ÜberwachungsgerätIm Bild links sieht man noch ein Bauteil, was die Batterien überacht, die aktuelle Spannung anzeigt und sich akustisch meldet mit einem Signalton, wenn die Spannung unter 11,5 Volt absinkt. Das hält die Akkus lange am Leben, weil Unterladungen nicht gut sind für GEL Batterien. Ab jetzt müsste man sparen mit dem Energieverbrauch oder das Solarmodul muss angeschlossen werden bzw. der Notstromerzeuger muss angeschaltet werden. Vor diesem Gerät ist noch eine Digitalanzeige der aktuellen Spannung mit zwei Stellen nach dem Komma. Hier kann man sehr genau bestimmen, wie lange man noch mit den Batterien hinkommt ohne eine Nachladung. Wenn man sehr vorsichtig mit dem Strom haushaltet, kann man bis zu 5 Tage ohne Nachladung auskommen.

NotstromerzeugerUnser 2000 Watt Notstromerzeuger der Firma Endress gehört mir selbst. Detlef hat sich aber auch ein eigenes gekauft, was beim letzten Funkeinsatz 19. - 21.11.2010 zum Einsatz gekommen ist. Es ist schon sehr alt aber macht noch seinen Dienst. Unser Ladegerät im Wohnwagen ist übrigens auch geeignet, um an einem solchen Erzeuger betrieben zu werden. Nicht alle Geräte kommen mit der etwas wackeligen Spannung zurecht. Da wir ein Energiesparsames Bergfunkteam sind bzw. CO² Ausstöße stark reduziert haben, würden wir uns als das vorbildlichste Bergfunkteam in Deutschland bezeichnen, die trotz extremen Stromverbrauchs nur 2-3x am Tag das Gerät für jeweils 15 Minuten einschalten. Wir machen im Grunde genommen nur unsere 2 Warmwasserspeicher heiß, so dass wir über mehrere Stunden heißes Wasser zum abwaschen haben und zum Zähne putzen und Hände waschen bzw. zum duschen im Sommer.

Solarmodul 50 WattDas Solarmodul hat 50 Watt und kostete 2009 genau 239,00 Euro. Die Preise sind inzwischen schon um 50% gefallen. Sehr ärgerlich aber wenn wir mal ein neues brauchen, dann zahlt man ja nur noch die Hälfte vom alten Preis. Es ladet im 12 Vol Betrieb mit rund 3 Ampere Spitzenleistung bei voller Sonneneinstrahlung. So fängt man sich zusätzlich kostenlosen Strom ein und kann die Batterien am Tag stabil halten, falls man durchfunkt am Tag.

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